Sicherer Raum durch Planung.
Über 25 Jahre Erfahrung in räumlicher Kriminalprävention, technischem Einbruchsschutz und normgerechtem Zufahrtsschutz — für Kommunen, Verbände, Unternehmen und Veranstalter.
Beratung, die in der Praxis funktioniert.
Räumliche Kriminalprävention ist international als eine der wirkungsvollsten Strategien anerkannt. Sie reduziert nicht nur Gelegenheiten — sie gestaltet öffentliche Räume so, dass Menschen sich sicher fühlen und Sicherheit messbar wird.
Beratung für Kommunen
Kriminalpräventive Stellungnahmen in Bauleitprozessen, sicheres Quartier, Hot-Spot-Analyse, Crime-Mapping. Begleitung von der Planung bis zur Umsetzung — auch in Verbindung mit KfW IKK 208 förderfähigen Maßnahmen.
Beratung für Verbände
Fachliche Begleitung von Branchenverbänden, Mitarbeit an Normen und Leitlinien, Schulungskonzepte und Vorträge — von DIN SPEC 91414 bis zur kommunalen Präventionsarbeit.
Beratung für Unternehmen
Technischer Einbruchsschutz seit 1995 — gegen Einbrüche, Diebstähle, Überfälle, Bedrohungen. Inklusive Personalschulung im Umgang mit aggressiven Personen.
Beratung für Zuhause
Ehrliche, herstellerunabhängige Empfehlungen für Wohnräume. Was tatsächlich wirkt, was Geldverschwendung ist — und was zu Ihrem Alltag passt.
Sechs Gedanken vor jedem Zufahrtsschutzkonzept.
Ein Konzept, das nur Sicherheitsgefühl vortäuscht, schadet der Glaubwürdigkeit. Deshalb folgt jedes Projekt einem klaren Ablauf — von der Bedrohungslage bis zur normgerechten Produktauswahl.
Vorbereiten
Bedrohungslage identifizieren und Konsequenzen von Umsetzung wie Nicht-Umsetzung gegeneinander abwägen.
Gefahrenanalyse
Besucherzahl, VIP-Status, kultureller Kontext, Bedeutung des Ortes — die Konsequenzen einer möglichen Überfahrtat sind ausreichend zu beachten.
Schutzziel
Präzise definieren, was das Zufahrtsschutzkonzept erreichen soll — etwa die Verhinderung unkontrollierter Einfahrten schwerer Fahrzeuge.
Schwachstellenanalyse
Schutzzone (Perimeter) bestimmen und abgrenzen. Rettungs- und Fluchtwege sowie zwingend erforderliche Zufahrten werden integriert, nicht ignoriert.
Schutzkonzept
Normgerechte Ausarbeitung nach ISO IWA 14-2: Tatverhalten, Zufahrtspunkte, Routen — und die zu erwartenden Angriffskräfte werden berechnet.
Produktauswahl
Aus den berechneten Anpralllasten ergeben sich konkrete Produktanforderungen. Nur zertifizierte, nach internationalen Normen geprüfte Produkte sind geeignet.
Stadtbildgerecht. Normgerecht. Berechnet.
Schutz vor Überfahrtaten beginnt nicht mit Pollern, sondern mit Analyse. Gemeinsam mit Planungsbüros, Sicherheitsdienstleistern und Kommunen entwickeln wir Konzepte, die im öffentlichen Raum tragfähig sind — gestalterisch, rechtlich, technisch.
Berechnung und Dokumentation: digital, prüffähig, produktneutral.
Die Software ViaGuardium setzt unsere Methodik in einen kartenbasierten Workflow um: Anprallenergie, Impuls und Geschwindigkeit pro Zufahrtspunkt — automatisch berechnet, KI-gestützte Gefährdungsanalyse, prüffähige PDF-Berichte. Die Berechnungsgrundlagen folgen den geltenden DIN- und ISO-Normen, die Empfehlungen bleiben produktneutral.
Christian Weicht verantwortet zudem die Produktliste Zufahrtsschutz, die von der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) herausgegeben wird — die fachliche Schnittstelle zwischen Herstellern, Polizei und Anwendern.
Auftraggeber und Partner.
Eine Auswahl an Behörden, Forschungseinrichtungen, Stiftungen und Unternehmen, mit denen Christian Weicht in den letzten zwei Jahrzehnten zusammengearbeitet hat.
Ausgewählte Projekte
- Aeschbachquartier Aarau (AQA) — kriminalpräventive Begleitung der Planung
- Kriminalpräventive Beurteilung von SBB-Bahnhöfen
- Kriminalpräventive Beurteilung Zentralbahntrassee
- Vollzugshilfe zur Vermeidung unnötiger Lichtemissionen
- DIN SPEC 91414-1 „Anforderungen an mobile Fahrzeugsperren"
Vorträge (43)
- Digitale Zwillinge für Barrieren zum Schutz vor Fahrzeugangriffen
- Zufahrtsschutz Kompakt
- Städtebauliche Kriminalprävention — Normen und Standards
- Bedrohungslagen — wäre es nicht doch mal Zeit für eine ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema?
- Integrierte stadtbildgerechte Sicherheitskonzepte und normgerechter Zufahrtsschutz
- Integrierte Stadtbildgerechte Sicherheitskonzepte
- Täterprofile im Kontext mit europäischen Überfahrtaten
- Schutz öffentlicher Räume vor Überfahrtaten
- How to Convince Municipal Stakeholders of Access Protection
- Crime Mapping Marker — Beteiligungsverfahren zur kriminalpräventiven Raum- und Stadtplanung
- Stadtverträgliche Sicherungen gegen Überfahrtaten
- Wirksame Krisenprävention an Schulen in NRW
- Der Weg zur sicheren Stadt führt durch den Hot Spot
- Aus der Theorie in die Praxis — Einbindung kriminalpräventiver Stellungnahmen in Bauleitprozessen
- Vom technischen Einbruchsschutz zum sicheren Stadtteil
- Räumliche Kriminalprävention — Jugend im öffentlichen Raum
- CPTED in Germany — Situation 2005
- CPTED-Strategy in Nordrhein-Westfalen / Germany
- Kriminalprävention durch Umweltgestaltung — Europäische Erfahrungen
Veröffentlichungen (25)
- Zufahrtsschutz öffentlicher Räume vor Überfahrtaten
- Angewandte Kriminalprävention an der BTU Cottbus-Senftenberg — IM Gespräch und VOR Ort
- Fahrzeugangriff — Zufahrtsschutz, Amoktat, Kriminalprävention
- Städteplanung — ein Grundbaustein innerer Sicherheitsarchitektur
- Phänomenologie von Überfahrtaten / Sicherheitspaket Zufahrtsschutz für Kommunen
- Schutz öffentlicher Räume vor Überfahrtaten
- Fahrzeugsperren und Zufahrtsschutz, Teil 2
- Schutz öffentlicher Räume vor Überfahrtaten — Entwicklung integrierter Konzepte
- Der Weg zur sicheren Stadt führt über den Hot Spot
- Auf das richtige Design kommt es an
- Räumliche Kriminalprävention — Jugend im öffentlichen Raum
- Environmental Resource Crime: Protection and Prevention Strategies
- Angstorte als Bereiche sozialer Unordnung
- Überprüfung von Sicherheitsbelangen in Neubaugebieten
- Detmolder Studie — Wohnungseinbrüche im Kreis Lippe
Praxis trifft Wissenschaft.
Seit Ende 2019 leite ich gemeinsam mit dem Kriminologen Detlev Schürmann den Forschungsbereich Angewandte Kriminalprävention und wissenschaftliche Begleitforschung am Lehrstuhl Architektur und Visualisierung (Prof. Dominik Lengyel) der BTU Cottbus-Senftenberg — bundesweit der einzige Forschungsbereich dieser Art an einem Architektur-Lehrstuhl.
Schutz öffentlicher Räume
Initiiert nach dem Anschlag am Berliner Breitscheidplatz 2016. Mit finanzieller Förderung des Bundesministeriums des Innern (BMI) und in Kooperation mit ProPK entstanden zwei DIN-Normen, eine Handreichung für Kommunen und die Produktliste Zufahrtsschutz.
Digitale Zwillinge
Numerische Simulation von Fahrzeugangriffen — Anprallenergie und Verformungsverhalten lassen sich heute am Modell berechnen, statt auf aufwendige Realversuche angewiesen zu sein. Vorgestellt auf der 2. Vehicle.Security.Barrier.Conference Münster (09/2024).
Kriminalpräventives Produktdesign
Wie lassen sich Stadtmöblierung, Bauteile und Produkte so gestalten, dass sie Tatgelegenheiten reduzieren — ohne als Sicherheitstechnik wahrgenommen zu werden? Eigene Forschungslinie am BTU-Bereich.
Crisis Prevention
Regelmäßige Beiträge im Fachmagazin Crisis Prevention (CPM Verlag) — zuletzt „Zufahrtsschutz öffentlicher Räume vor Überfahrtaten“ in Ausgabe 4/2025 sowie ein Profilbeitrag zum BTU-Forschungsbereich in 4/2024.
Förderer und Partner: Bundesministerium des Innern (BMI) · Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) · Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) · BTU Cottbus-Senftenberg.
Räumliche Kriminalprävention — aus der Praxis, für die Praxis.
Bereits seit über 25 Jahren beschäftige ich mich damit, wie Kriminalität durch räumliche Gestaltung beeinflusst wird. Schon früh wurde mir klar, dass räumliche Kriminalprävention viel mehr bewirken kann als nur die Vermeidung oder Beseitigung von Angsträumen.
Mittlerweile ist die räumliche Kriminalprävention international als eine der erfolgreichsten und effektivsten Strategien anerkannt. Kriminalitätsprobleme im Raum zu vermeiden oder zu bewältigen ist eine meiner Kernkompetenzen.
Auf den folgenden Seiten finden Sie Strategien und Informationen, wie räumliche Kriminalprävention wirkungsvoll eingesetzt werden kann und wie ich sie in Planungsprozesse einbinde. Sprechen Sie mich an — für Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Ihr Christian Weicht
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